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Zusammenfassung: Zinsen sichern trotz Leitzinssenkungen

Trotz der im Mai 2025 erfolgten Senkung des EZB-Leitzinses auf 2,0 % bleiben Festgeldanlagen für viele Sparer ein fester Bestandteil einer soliden Anlagestrategie.

Während variable Produkte wie Tagesgeld oder kurzfristige Geldmarktanlagen oftmals unmittelbar auf Zinsanpassungen reagieren und ihre Erträge schnell sinken, ermöglicht Festgeld die Sicherung eines festen Zinssatzes über die gesamte Laufzeit – unabhängig von weiteren geldpolitischen Entscheidungen. Dies verschafft Anlegern eine wichtige Planungsgrundlage, besonders in Zeiten, in denen sich Marktbedingungen und Inflationsprognosen rasch ändern können.

Im direkten Vergleich zu Tagesgeld bietet Festgeld in der Regel einen deutlichen Renditevorsprung, vor allem bei Laufzeiten von einem bis mehreren Jahren. Anleihen hingegen unterliegen Kursrisiken, die gerade in Phasen sinkender Leitzinsen zwar potenziell Kursgewinne bringen, aber auch Schwankungen bedeuten. ETFs und andere börsengehandelte Produkte bieten langfristig höhere Renditechancen, gehen jedoch mit erheblichen Wertschwankungen und Marktrisiken einher – Eigenschaften, die sicherheitsorientierte Anleger häufig vermeiden möchten.

Kalkulierbare Rendite

Festgeld überzeugt hier durch eine Kombination aus kalkulierbarer Rendite, einfacher Handhabung und dem Schutz durch europäische Einlagensicherungssysteme bis zu 100.000 Euro pro Bank und Anleger. Wer jetzt noch attraktive Zinssätze im Bereich von 2,6 % bis knapp 2,8 % fixieren kann, sichert sich für die nächsten Jahre stabile Erträge, selbst wenn die Zinsen am Markt weiter sinken sollten. Damit bleibt Festgeld im Jahr 2025 nicht nur ein Klassiker unter den Anlageformen, sondern auch ein wirksames Instrument zur Zins- und Ertragssicherung in einem zunehmend unsicheren geldpolitischen Umfeld.